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LOW-LEVEL-LASER-THERAPIE

Was ist Low-Level-Laser-Therapie?

Die Strahlung eines Low-Level-Lasers ist ein Licht mit besonderen Eigenschaften und wird in der Medizin zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Es handelt sich um eine nebenwirkungsfreie komplementäre Behandlungsmethode zur Schmerzlinderung und Unterstützung der Wundheilung.

Das Licht ist sichtbar und sehr energiereich, jedoch athermisch, das heisst es entsteht keine Wärme, somit auch keine Zerstörung von Gewebe. Stattdessen dringt die Laserstrahlung in die Zellen ein und beeinflusst deren Energiestoffwechsel, man spricht von Biostimulation.


Low-Level-Lasertherapie hat sich in der Geburtshilfe unter anderem bewährt bei der Behandlung wunder Brustwarzen, Mastitis, sowie zur Wundbehandlung nach Sectio caesarea, Episiotomie und Dammriss, bei Säuglingen (Windeldermatitis, Nabelabheilung) sowie zur Schmerzbehandlung und Wundheilung in verschiedenen medizinischen Fachrichtungen.

Wie wirkt Low-Level-Laser-Therapie ?

Das hochenergetische Laserlicht hat eine regulatorische Wirkung, die den Stoffwechsel der Zelle stimuliert. Das führt zu einer Aktivierung des Zellstoffwechsels und der Energiegewinnung in der Zelle, zur Steigerung der Phagozytose und zur vermehrten Bildung von Bindegewebsfasern und Epithelzellen. Darüber hinaus werden verschiedene Biomediatoren beeinflusst.

 

Die therapeutischen Haupteffekte:

  • Entzündungshemmung

  • Schmerzlinderung

  • Verminderung von Schwellungen

  • Beschleunigung der Wundheilung

Weniger Schmerzen nach Kaiserschnitt (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30719420/)

Wirksamkeit der LLLT bei Brustwarzenschmerzen bei stillenden Frauen (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27363734/)

Effekte von LLLT auf die Wundheilung (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24918727/)

Einsatzbereiche

Im Wochenbett, nach Sectio, Episiotomie oder Dammriss:

  • Wundheilstörungen

  • aufgehende Nähte

  • ödematöse Nähte

  • Narbenschmerzen

  • Hämatome

  • Sitzbeschwerden durch die Naht

 

In der Stillzeit:

  • Behandlung von wunden Mamillen bei Stillenden

  • Milchstau

  • beginnende Mastitis

  • Brustabzesse (meist nach Eröffnung)

  • Akupunktur bei zu geringer Milchbildung (Akupunktur)

 

Beim Säuglingen und Kleinkindern:

  • Windeldermatitis

  • schlecht heilender Nabel, Nabelgranulom

  • Neurodermitis

  • Schürfwunden

  • Prellungen, Verstauchungen

  • Verbrennungen

 

Weitere Einsatzmöglichkeiten in der Geburtshilfe:

  • Hämorrhoiden

  • Ischiasbeschwerden

  • Verspannungen des Schultergürtels (Triggerpunkte)

  • Laserakupunktur (Geburtseinleitung, Kindsdrehung, …)

  • Herpes genitalis, Herpes labialis

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